„Geschichte und Perspektiven“

17.10.09 | 13:44 | 

 

Wanderausstellung der Evangelischen Frauen in Württemberg zum 90jährigen Bestehen präsentiert

Am 16. Oktober fand die Feier zum 90-jährigen Bestehen der kirchlichen Arbeit mit Frauen und anschließend die Hauptversammlung der Evangelischen Frauen in Württemberg in Stuttgart statt.

Im Festgottesdienst betonte Pfarrerin Karin Lindner die Freude, die angesichts der vielen Jahrzehnte von Frauenengagement in der Kirche vorherrsche. Prälat Ulrich Mack wies auf die zahlreichen Frauengruppen und –kreise hin, die sich überall organisieren und die Arbeit mit Frauen vor Ort gestalten.

Gemeinsam mit dem landeskirchlichen Archiv wurde eine Wanderausstellung erstellt und aus Anlass der Feier eröffnet. Die als Ausstellung konzipierten „Fahnen“ würdigen exemplarisch Initiativen und Personen, die die Arbeit mit Frauen geprägt haben.

Die Evangelischen Frauen in Württemberg sind im Jahr 2006 fusioniert aus der 1919 gegründeten Frauenabteilung im Evangelischen Volksbund, später Frauenwerk und dem 1923 entstandenen Bund Evangelischer Frauen, später Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

„Heute erlauben wir uns, auf alles stolz zu sein, was in beiden Bereichen in den letzten Jahrzehnten geleistet wurde“ bemerkte Geschäftsführerin Bettina Hertel.

Carmen Rivuzumwami ging spielerisch in einem Gang durch die Jahrzehnte auf die geschichtlichen Schwerpunkte der jeweiligen Zeit ein und wurde musikalisch begleitet von Ariella Pavoni und Birgit Krukenberg mit Musikbeiträgen aus dem jeweiligen Jahrzehnt. Brunhilde Raiser, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland und früher auch Vorsitzende des Frauenwerks, betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig die Parteilichkeit für die Anliegen von Frauen war und wie beispielsweise angesichts der Kampagne Früchte aus Südafrika Frauen politisch Einfluss nehmen konnten.

Wichtig war bei der Feier, nicht nur in einer Rückschau zu verweilen, sondern wahrzunehmen, welche Ideen sich bis in die heutige Zeit fortsetzen und in die Zukunft weisen. Die Wanderausstellung soll daher für Verbände, Bezirksarbeitskreise und Gemeinden auszuleihen sein und dazu anregen, sich mit dem Vergangenen auseinanderzusetzen und Ideen für zukünftige Gestaltung zu entwickeln.

Die Hauptversammlung der Evangelischen Frauen bestimmte im Anschluss ein Projekt gegen Zwangsbeschneidung in Afrika als Spendenprojekt für den Solidaritätseuro für das Jahr 2010.

 

Pressemitteilung als PDF

 


Tagung für Adoptiveltern

Bindung in unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen
16. bis 17. Oktober 2010 in der Evang. Akademie Bad Boll

Cascade

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