Umdenken gefragt - Energiearm leben. SPENDENAUFRUF
Die erschreckenden Ereignisse in den japanischen Atomkraftwerken, die wir zurzeit nach verheerenden Erdbeben und Flut aus weiter Ferne mit Bestürzung verfolgen, berühren uns tief. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten den Frauen, Männern und Kindern, die dort ihr Hab und Gut, ihre Familien und Freunde verloren haben und die mit Hoffen und Bangen darauf schauen, ob sie auch noch Teile ihre Heimat und ihre Gesundheit verlieren werden.
Evangelische Frauen in Württemberg (EFW) verstehen dieses Ereignis als Mahnung:
Wir stehen nicht nur vor einem Sicherheitsdiskurs, um die fatalen Restrisiken einer gefährlichen Technik eingrenzen zu können. Wir Menschen stehen vor der entscheidenden Frage, ob wir Energie in derart hoher Menge weiterhin in Anspruch nehmen wollen – und ob wir bereit sind, dafür mit den Risiken solcher Techniken zu leben.
Die Lage in Japan zeigt, dass wir alle aufgerufen sind, einen anderen Umgang mit Energie zu entwickeln. Es stellt sich nicht allein die Frage, wie wir den gleichen Bedarf mit anderen Energiequellen decken können.
Es stellt sich vorrangig die Frage, wie wir unseren gesamten Energiebedarf so reduzieren können, dass wir es uns leisten können, schnellstmöglich von der risikobehafteten Atomenergie Abstand nehmen zu können.
Wir alle stehen vor der Herausforderung Leben neu zu denken und energiereduziert zu gestalten: in Architektur und Wirtschaft, in Verkehr und Konsumproduktion, in Haushalt und Freizeit. Wir alle stehen vor der Herausforderung Leben neu zu lernen und die uns nachfolgende Generation mit Wissen und Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung auszustatten. Gleichzeitig müssen wir helfen, die entstandene Not gemeinsam zu tragen:
Die Evangelischen Frauen in Württemberg rufen auf, die christlichen Frauen des japanischen YWCA (Weltbund christlicher Frauen) in ihrer Arbeit für Not leidende Frauen, Kinder, ältere Menschen und die sozial Schwachen, die jetzt von dieser Notsituation in besonderer Weise schwer getroffen sind, zu unterstützen.
EFW bittet – gemeinsam mit dem GermanYWCA e. V. – um Ihre finanzielle Unterstützung des japanischen YWCA auf folgendes Konto:
GermanYWCA e. V.; Kt-Nr. 413 194; EKK Stuttgart; BLZ 520 604 10; Stichwort: Japan
Informationen zur aktuellen Situation in Japan und der Bitte um Unterstützung finden Sie unter:
http://www.ywca.or.jp/earthquakeenglish.html
Informationen über die gesamte Arbeit des YWCA in Japan finden Sie unter:
http://www.ywca.or.jp/english/topnews.html
Informationen zur Arbeit des GermanYWCA e. V. finden Sie unter:
Informationen über den weltweiten Verband finden Sie unter:
Frauen fordern Reformen:
Weichen stellen: Pflege braucht Zukunft
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