Verabschiedung von Roswitha Eberbach nach 30 Jahren Frauenarbeit

Kirchenbezirk Freudenstadt beendet hauptamtliche Arbeit mit Fraue

Diakonin Roswitha Eberbach blickt anlässlich ihrer Verabschiedung in den Ruhestand auf eine 30jährige Dienstzeit im Diakonat und in der Arbeit mit Frauen zurück. Sie hat ihren Dienst auf einer Traditionsstelle, d.h. auf der landeskirchlich ersten hauptamtlichen Dekanatsstelle für Frauenarbeit, versehen, die mit ihrem Ruhestandseintritt leider aufgehoben wird.

Über ihre langen Dienstjahre war Roswitha Eberbach ein verlässliches Gegenüber für die Zusammenarbeit mit der Landesebene, wofür wir als EFW-Landesstelle herzlich danken. Sie waren Mitglied im Leitungskreis des Frauenwerk und vertrat die Frauenarbeit der Kirchenbezirken Freudenstadt und Sulz in der Mitgliederversammlung der Evang. Frauen in Württemberg. In besonderer Weise stand sie für frauenbezogene Spiritualität, für lebendigen Gottesdienst und die Diskussion von Themen auf christlicher Grundlage und aus Frauensicht.

Ehrenamtlich engagierte Frauen signalisieren heute zunehmend, dass die Zeitreserven für das Ehrenamt zwischen beruflichen und privaten Anfordernissen wegschmelzen. Sie wünschen sich in der Regel hauptamtlichen Support für die Regiearbeiten, um sich auf die inhaltliche Arbeit und die Beziehungspflege konzentrieren zu können. Insofern ist die Stellenentscheidung in Freudenstadt aus Sicht der Landesstelle bedauerlich.

Dina Maria Dierssen, Geschäftsführerin EFW

Das Grußwort auf der Bezirkssynode sprach Landesfrauenpfarrerin Eva Bachteler.
[auf dem Bild: EB – Eberbach – W. Trick, Dekan Freudenstadt - Hans Jörg Dieter, Schuldekan für die Kirchenbezirke Freudenstadt und Sulz a.N.]

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