Wohnen, Unterhalt und Kinderbetreuung

Gelungenes Treffen mit den familienpolitischen Sprechern und Sprecherin

Das Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit freut sich über die Wiederholung des Zusammentreffens mit den familienpolitischen Sprechern Klaus Burger (CDU), Andreas Kenner (SPD) und der Sprecherin Dorothea Wehinger (Bündnis 90/Die Grünen). Jürgen Keck von der FDP war leider kurzfristig verhindert.

Die Themen des Treffens setzte das Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit. Im Fokus waren der fehlende bezahlbare Wohnraum für Alleinerziehende, die fehlende Kinderbetreuung an Rand- und Notzeiten sowie die fehlenden Daten zu Unterhaltszahlungen in Baden-Württemberg. Mit diesen Anliegen stieß das Netzwerk auf offene Ohren. Erneut als fraktionsübergreifendes Gemeinschaftsprojekt sagten die SprecherInnen die Antragsstellung für eine Studie zu den Unterhaltszahlungen in Baden-Württemberg zu. Wie groß der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist, erleben die PolitkerInnen bereits in ihren eigenen Kommunen vor Ort. Wichtig war die Zusage, dass die Bedarfe und Anliegen von Alleinerziehenden, die nur über ein einzelnes Gehalt verfügen, nicht aus dem Blick geraten. Dafür braucht gerade sozialer Wohnungsbau eine positivere Lobby.

Bei dem Thema der Kinderbetreuung an Randzeiten sowie in Notzeiten herrschte Einigkeit, dass hier Unterstützung dringend notwendig sei. Während das Netzwerk vor allem die Politik in die Pflicht nehmen möchte, betont Herr Kenner auch, dass Firmen, die Fachkräfte suchen, selbst Verantwortung übernehmen müssen. Firmeneigene Kitas seien vorstellbar. Dennoch braucht es andere und ausgebaute Betreuungsangebote. Ein Pool von Betreuungskräften, die aus verschiedenen Gründen gerne zu Randzeiten arbeiten, wäre eine vorstellbare Lösung.

Das Gespräch setzte für alle Beteiligten wichtige neue Impulse. Für das nächste Jahr ist ein gemeinsamer Termin mit Bundes- und Landtagsabgeordneten angedacht.

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