Jahresprogramm EFW 2016

Mit dem neuen Jahresprogramm der Evangelischen Frauen in Württemberg 2016 laden wir Frauen ein, sich in vielfältigen Kursen und Bildungsangeboten mit Glaubens- und Lebensfragen auseinanderzusetzen. Für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen in der Frauenarbeit von Kirchengemeinden und -bezirken finden Sie aktuelle Fortbildungsangebote.
Hier können Sie das Jahresprogramm herunterladen.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und schicken Ihnen gerne Exemplare des Programms zu: efw[at]elk-wue.de.

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Landespolitisches Podium der EFW: Flüchtlingsfrauen besser schützen

Gespräch zu Frauen- und Sozialpolitik

Stuttgart (epd). Mehr Privatsphäre und Schutzräume für Flüchtlingsfrauen haben Politiker verschiedener Parteien am Montag bei einer Podiumsdiskussion der Evangelischen Frauen in Württemberg (EFW) gefordert. "Solche Angebote brauchen wir in allen vier Regierungspräsidien", sagte Brigitte Lösch von den Grünen, Landtagsvizepräsidentin und Mitglied der württembergischen evangelischen Landessynode. Die Beratungsstrukturen für Flüchtlinge müssten ausgebaut werden, machten neben ihr auch die Vertreter von CDU, SPD und FDP deutlich.

Höher schlugen die Wellen beim Thema Gleichstellung homosexueller Paare, etwa beim Adoptionsrecht. SPD-Landtagskandidatin Angelika Klingel, Geschäftsführerin der evangelischen Mütterkurheime, warnte vor Unwahrheiten und rechtspopulistischen Brandstiftern. Sabine Kurtz, Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, verteidigte die bürokratischen Hürden bei Adoptionen und verwies auf die "gewisse Verantwortung" gegenüber Kindern, die der Staat habe. FDP-Landtagsabgeordneter Jochen Haußmann kritisierte, die Landesregierung habe die Emotionalität des Themas unterschätzt. "Ich weiß nicht, ob sie der Sache damit gedient haben."

Meinungsdifferenzen gab es auch über Sinn und Unsinn eines Integrationsministeriums, über das Betreuungsgeld für Familien und über das Thema Nachzug von Flüchtlingsfamilien. Kurtz wies auf den sehr großen Anteil männlicher Flüchtlinge hin und sagte: "Ich finde es richtig, dass wir jetzt langsam machen und sagen, wir setzen den Familiennachzug mal für zwei Jahre aus."

Klingel hatte zuvor betont: "Wenn man den Nachzug von Familien abblockt, werden noch mehr Frauen und Kinder im Mittelmeer ertrinken." Außerdem täten sich Männer, die ihre Familie dabei hätten, bei der Integration nachweislich leichter, da Kinder integrierend wirkten.

Meldung des Pressedienstes epd www.epd-sw.de

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Evangelische Frauen in Württemberg (EFW) - Wir über uns

Evangelische Frauen sind vielfältig aktiv: als Ehren- und Hauptamtliche, in Gemeinde und Verband, in Kirche und Diakonie und in der Gesellschaft. Das landeskirchliche Werk „Evangelische Frauen in Württemberg“ (EFW) bündelt dieses Engagement.  Die EFW-Landesstelle versteht sich landeskirchenweit als Servicestelle für die Arbeit von und mit Frauen und ihren Organisationen und unterstützt Sie gerne. Wir beschäftigen uns aus Frauensicht mit Glaubens- und Lebensfragen und wirken als Interessensvertretung evangelischer Frauen an der Gestaltung von Kirche, Diakonie und Gesellschaft mit.

Wir laden Frauen ein, sich selbst und einander zu begegnen, sich neugierig, mitteilend und kontrovers mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen und  sich mit uns kirchen- und gesellschaftspolitisch für gelingendes Leben zu engagieren. Unsere diakonischen Arbeitsfelder der Müttergenesung und Familienpflege richten sich insbesondere an junge Familienfrauen, die aus verschiedenen Gründen Unterstützung benötigen.

Mit unserer Frauenbildungsarbeit laden wir ein zum Sehen, Hören und Reden rund um Bibel, Glauben und Lebensfragen ein und bieten Fortbildungen für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Unsere Angebote richten sich grundsätzlich an alle Frauen unserer Landeskirche. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für ehrenamtlich in Frauengruppen engagierte Frauen und Mitarbeiterinnen in den Bezirksarbeitskreisen Frauen.

Evangelische Frauen in Württemberg verstehen sich zudem als solidarische Gemeinschaft. Teilen auch Sie: über das jährliche Projekt des EFW-Solidaritäts-€uros oder dem Fonds „Frauen für Frauen“, mit dem wir Frauen in schwieriger finanzieller Situation die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ermöglichen wollen.

Das aktuelle Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.

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Medientechnik für Frauen

wird vom Evangelischen Medienhaus angeboten

Alle Plätze sind vergeben! 

18. Februar 2016 von 9.30 Uhr-14 Uhr https://www.evmedienhaus.de/nc/fortbildungen/detailansicht-termine/event/medientechnikkurs-fuer-frauen-308549/