"Rund ist bunt" - entdecken Sie die Vielfalt des Frauenlebens an Ihrem Ort !

Vielfalt wahrnehmen ist der erste Schritt, ein gutes Zusammenleben in Vielfalt zu gestalten – diese Idee steht hinter der Aktion „Rund ist bunt“.

Vielfalt hat viele Achsen, z.B. Alter, Geschlecht, Weltanschauung oder Religion. Im Zusammenhang mit der Frauen-Fußball-WM wird bei „Rund ist bunt“ auf Vielfalt bezüglich der Herkunftsregionen von Frauen gezielt – ausgehend von der Erfahrung, dass Orte und Städte in Baden-Württemberg heute von großer gesellschaftlicher Vielfalt gekennzeichnet sind, die durch Zuwanderung und Globalisierung entsteht.

16 Mannschaften – 16 Herkunftsregionen

Ziel der Aktion „Rund ist bunt“ ist es, dass – analog zu den 16 Mannschaften – Frauen aus 16 unterschiedlichen Herkunftsregionen zusammenkommen – und so der „Ball für Vielfalt und Integration“ ins Rollen kommt . Die „Herkunftsregionen“ sind dabei „großräumig“ gedacht: Es können Frauen sein, die aus anderen Bundesländern zugezogen sind, die aus anderen europäischen Ländern oder auch anderen Kontinenten kommen.

Wie wird’s gemacht?

Zur Durchführung der Aktion empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  • Bildung eines „Botschafterinnen-Teams“ als Arbeitsgruppe vor Ort, bei dem die Fäden der Aktion „Rund ist bunt“ zusammenlaufen. Ideal wäre eine Besetzung mit je einer Frau aus Sport, katholischer und evangelischer Kirchengemeinde.

Bitte melden Sie diese ‚Botschafterinnen’ als Kontaktpersonen an unsere Koordinationsstelle:

Evangelische Frauen in Württemberg, Ariella Pavoni, Tel: 0711-2068 213, ariella.pavoni@elk-wue.de

Hier bekommen Sie Beratung und Unterstützung für die Durchführung der Aktion bei Ihnen vorort.

  • „Spurensuche“: Vielfalt von Frauenleben an Ihrem Ort - in Kirchengemeinden, Sportgruppen und darüber hinaus…Welche Frauen kennen Sie? Welche Herkunftsregionen sind bei Ihnen am Ort vertreten?
  • Für diese Spurensuche können folgende Überlegungen hilfreich sein:
    • Wo gibt es Ansatzpunkte in den Strukturen von Sportvereinen und Kirchengemeinden, z.B. Frauengruppen, Mütter im Umfeld von Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Jugendsportgruppen, Angebote für Mädchen
    • Gibt es Stadt- bzw.Ortsteile, die besonders von Vielfalt geprägt sind bzw. bereits bestehende Integrationsprojekte? Gibt es eine/n Integrationsbeauftragte/n am Ort?
    • Gibt es an Ihrem Ort Gemeinden anderer Sprache und Herkunft?
    • Gibt es Unterkünfte für Asylsuchende oder Spätaussiedlerfamilien?

Hier können die Kollegen/-innen der Migrations-, Jugendmigrations- oder Flüchlingsberatung erste Ansprechpartner/-innen sein.

  • Die Einladung zum Mitmachen der 16 Frauen erfolgt durch eine persönliche Einladung durch die Botschafterinnen . Bei Frauen, die nicht aus den „eigenen Reihen“ von Sport und Gemeinde kommen, wird sich eine Kontaktaufnahme über „Schlüsselpersonen“ empfehlen.
  • Mit der Einladung wird ein „Puzzle-Teil“ des Balls überreicht und die Gesamtaktion vorgestellt. Die beteiligten Frauen werden gebeten, „ihr“ Teil zu gestalten, z.B. mit bunten Farben, Collage, Symbol(en), Bildern von Lieblingsplätzen im Ort, eventuell Fotos.
  • Alle Frauen werden zu einer gemeinsamen Aktion, Fest o. Ä. eingeladen, bei dem der „Ball der Vielfalt“ mit den Einzelteilen zusammen gestaltet und ins Rollen gebracht wird.
  • Der Anlass für diese Aktion kann je nach örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich sein, z.B.
    • in einem Gottesdienst zum Thema WM, fair play, Vielfalt u.a.
    • im Vorfeld eines public-viewing-Termins
    • in einem besonderen Frauen- oder Familienfest mit Musik, Buffet und thematischen Impulsen
  • Diese Veranstaltungen können für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, z.B. mit Presseeinladungen, Pressemitteilungen
  • Der „Ball der Vielfalt“ wird an einem öffentlichen Ort ausgestellt.

Alle „Bälle der Vielfalt“ werden bis zum 1. Juli 2011 an Evangelische Frauen in Württemberg, Postfach 10 13 52, 70012 Stuttgart eingeschickt. Sie sind das entscheidende Gestaltungselement für die zentrale Abschlussveranstaltung am 17. Juli 2011, zu der Sie als Beteiligte an der Aktion ‚Rund ist bunt’ herzlich eingeladen sind.

Danach erhalten Sie „Ihren“ Ball zurück, so dass er weiter vor Ort verwendet werden kann.

Hinweis:

Informationen zu Migrations-/Integrationsfragen, Integrationsprojekten, Vermittlung von Kontaktpersonen im Migrationsbereich können Sie

für die Evangelische Kirche gerne erhalten bei Birgit Susanne Dinzinger, Landeskirchliche Beauftragte für den Migrationsdienst in Württemberg, Diakonisches Werk Württemberg, Heilbronner Str. 180, 70191 Stuttgart, Telefon 0711 1656-377, E-Mail: dinzinger.b@diakonie-wuerttemberg.de

für die Katholische Kirche gerne erhalten bei Mechthild Foldenauer, Diözesan-Sportverband, Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart, Telefon: 0711-9791-315, E-Mail. MFoldenauer@blh.drs.de

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Plakataktion Rund ist bunt vom 10. Mai 2011 auf dem Stuttgarter Marktplatz

Promis ergänzen folgenden Satz:

Integration gelingt, wenn...

  • wir es schaffen, 1 Team zu sein -Tülay Schmid, Frau des SPD-Ageordneten Württemberg
  • niemand über dem/der anderen steht, sonder sich alle auf Augenhöhe begegnen
    Thomas M.Renz-Weihbischof Dözese Rottenbeurg
  • wir Interesse am Unbekannten haben und keine Vorurteile
    Herbert Rösch-Präsident WFV
  • wenn Menschen in ihrer Verschiedenheit aufeinander zugehen- Bärbel Koch-Baisch Vorsitzende EFW-Evangelsiche Frauen in Württemberg
  • alle an einem Strang ziehen und es egal ist, mit wem man zusammenspielt
    Jana Blessing FV Löchgau 2. Frauen -BL
  • man ohne Vorurteile aufeinander zugeht
    Laura Grab  FV Löchgau, 2. Frauen -BL.
  • wenn Frauen eigene Lebensentwürfe leben können
    SusanneSendler-Koschel Schuldekanin Evamgelische Landeskirche Württ.
  • die Beteiligten offen und tolerant sind
    Rosalinde Kottmann Vorsitzende des wfv-Ausschusses für Frauen und Mädchensport, Mitglied im DFB Ausschuss für Frauen -und Mädchenfußball
  • sie auf Augenhöhe stattfindet und es selbstverständlich ist, sie miteinander zu leben
    Gabriele Denner Geistliche Diözesanleiterin BDKJ
  • wenn wir im Teamgeist miteinander umgehen, Interesse aneinander haben-Annette Ruck
  • wir auf gleicher Augenhöhe einander in den Blick nehmen und bei faieren Bildungschancen-Ursel Kress
  • wenn alle ganz selbstverständlich miteinander spielen-Gabriele Wulz
  • noch die Herkunft, noch das Geschlecht ausschlaggebend sind, in Leitungspositionen zu kommen
    Angelika Klingel Vorsitzende Landesfrauenrat, Geschäftsführererin Müttergenesung
  • wenn Menschen sich mit Wertschätzung und Respekt begegnen
    Heike Behrens Kirchenrätin, stellvertr. Vorsitzende Diakonisches Werk Württemberg
  • wenn wir miteinander ins Spiel kommen
    Susanne Traulsen Gleichstellungsbeauftragte der Dözese Rottenburg-Stuttgart
  • alle an einem Strang ziehen: das Team ist der Star !