Solidaritätseuro //

Jede Frau spendet einen Euro

Das Ziel: 1 Euro pro evangelischer Frau pro Jahr!


Das ist für jede Frau leistbare Solidarität. Jedes Jahr wollen wir unser Augenmerk auf Mädchen und Frauen richten, die sich in einer besonderen Notlage befinden.

Es können Projekte im In- und Ausland sein. So weiten wir alljährlich unseren Blick und helfen zu helfen. Jedes Jahr sind die EFW-Mitglieder aufgerufen, Projektvorschläge einzureichen. Die Entscheidung über die Projektwahl obliegt der Hauptversammlung. Interessierte Projekte können sich an unsere Bezirksarbeitskreise und Mitgliedsverbände richten und um Eingabe ihres Projektes bitten. Alle EFW-Frauen sind aufgerufen, im Jahresverlauf zu dieser kleinen aber wirksamen Form der Solidarität einzuladen:
durch Sammlung in Gruppen oder in Veranstaltungen, in kirchlichen Gremien, in Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft. Es ist auch ein wunderbares Projekt für Gottesdienstopfer. 

Alle Spenden werden direkt an das Projekt weitergeleitet. Wir bitten herzlich um Ihren Beitrag und Ihre Unterstützung.

Soli-Euro 2017 für Frauen aus Kriegsgebieten

Frauen und Mädchen sind in Kriegs- und Krisengebieten und auf der Flucht besonders bedroht.
Sie werden häufig Opfer von sexualisierter Gewalt und leiden unter ihrer gesellschaftlicher Stellung.
Frauen und Mädchen sind zudem sexualisierter Gewalt als Kriegsmittel ausgesetzt. Die weltweiten
Fluchtbewegungen machen es notwendig, insbesondere Frauen und Mädchen vor Ort Hilfe
zu ermöglichen.

Der diesjährige Solidaritätseuro geht deshalb an medica mondiale e.V.
Das ist eine in Deutschland ansässige internationale Nicht-Regierungsorganisation, die sich weltweit für Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt.  Medica mondiale unterstützt Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, ungeachtet ihrer politischen, ethnischen oder religiösen
Zugehörigkeit. Gemeinsam mit Frauen aus der ganzen Welt setzt sich medica mondiale dafür ein,
dass Frauen in Würde und selbstbestimmt leben können.

 

 

Die Geschichte einer geflüchteten Frau

Blessing U. ist 20 Jahre alt und will BWL studieren. Doch Boko Haram verübt einen Anschlag auf ihr Dorf in Nordnigeria. Die Kirche, in der ihr Vater Pastor war, und Häuser brennen. Nachbarn warnen sie: sie solle fliehen, um nicht ums Leben zu kommen. Ihr Vater, die Mutter und zwei Brüder seien gestorben. Sie flieht in den Nachbarort, doch Boko Haram ist überall aktiv. Also flieht sie weiter über die nahe Grenze nach Niger. Doch das Land ist so arm, dass dort kein Überleben möglich ist, also reist sie Tage lang durch die Sahara nach Libyen. Sie hat kein Geld und wird von Schleppern gezwungen, durch Prostitution Geld zu verdienen. In Libyen behandelt man sie wie eine Sklavin. Also wagt sie den Weg übers Meer nach Italien. Dort muss sie durch Betteln überleben. Sie verliebt sich in einen Landsmann, doch als sie schwanger wird, lässt er sie sitzen. Wie soll sie ihr Kind mit Betteln durchbringen?

Sie flieht weiter nach Deutschland, beantragt Asyl und bringt ihren Sohn zur Welt. Hier hat sie ein Zimmer in einer Gemeinschaftsunterkunft. Abends und nachts traut sie sich nicht auf die Toilette, auch beim Duschen hat sie Angst vor Belästigung durch Männer. Sie hat Angst, ob sie zurück nach Nigeria zu Boko
Haram muss. Die Bilder vom Anschlag und von der Flucht holen sie in Angstträumen ein.

Das FIZ vermittelt ihr einen Deutschkurs, einen Therapieplatz und bereitet sie auf die Anhörung vor, die die Grundlage für die Entscheidung ist, ob sie in Deutschland bleiben kann. Sie fühlt sich nun gestärkt – und hofft auf eine Zukunft, in der sie ihre Talente einbringen kann.

Spendenkonto //

Evangelische Frauen in Württemberg
BIC: SOLADEST600
IBAN: DE63 6005 0101 0002 0301 02
Landesbank Baden-Württemberg

Angaben zum Spendenzweck: Soli-Euro 2016
HHSt 72.01.42289.002016

Downloads //

Soli-Euro 2016 Flyer

Hilfe für geflüchtete Frauen