Cornelie Ayasse als neue Landesfrauenpfarrerin gestartet

Herzlich Willkommen

Seit Anfang Mai hat Cornelie Ayasse als neue Landesfrauenpfarrerin bei EFW begonnen. Herzlich willkommen!

Stuttgart. Die künftige Landesfrauenpfarrerin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg heißt Cornelie Ayasse. Die 59-Jährige folgt auf Pfarrerin Eva-Maria Bachteler, die jetzt Theologische Leiterin und Geschäftsführerin der Tagungsstätte Löwenstein ist.

Evangelische Frauen in Württemberg (EFW) ist eine Einrichtung von und für Frauen in der Kirche und ihrem Umfeld, die aus der Fusion der Frauenarbeit und des Frauenwerks entstanden ist. Ihr gehören 24 Frauenverbände an. Cornelie Ayasse wird die Angebote und Aufgaben der EFW theologisch begleiten sowie innovative Angebote für und mit Frauen im Bereich Theologie und Spiritualität entwickeln.

„Die Geschichte von uns Frauen, unseren Glauben und unsere Arbeit weiterhin sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln, bleibt eine Kernaufgabe“, sagt Cornelie Ayasse. „Beim Thema Geschlechtergerechtigkeit haben wir Frauen schon viel erreicht, aber hier gibt es noch einige Baustellen in Kirche und Gesellschaft, an denen wir arbeiten sollten.“ Ihr sei wichtig, „dass wir verstärkt Angebote für jüngere, berufstätige und auch kirchenferne Frauen entwickeln. Auch interreligiöse Begegnungen möchte ich ausbauen.“ Dazu wolle sie an der bewährten und guten Arbeit mit dem Team und allen Ehrenamtlichen anknüpfen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Männerwerk sei für eine geschlechtersensible Theologie ebenfalls wichtig.

Die waschechte Stuttgarterin spannt in ihrer Vita einen weiten Bogen bis nach Asien. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und Berlin führte sie der Pfarrdienst zunächst nach Hechingen und dann für fast sechs Jahre nach Hongkong (VR China) und Taipei (Taiwan). Aus dieser Zeit resultiert ihre Begeisterung für den Fernen Osten und seine religiöse Vielfalt.

2005 kehrte Cornelie Ayasse mit ihrem Mann, der ebenfalls Pfarrer ist, und ihren drei Kindern nach Stuttgart zurück - in die Leonhardsgemeinde und in die Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher im Kompetenzzentrum Silberburg. 2010 startete sie mit einer halben Stelle als Religionslehrerein im beruflichen Schulzentrum der Max-Eyth-Schule, seit Mitte 2017 ergänzt um weitere 50 Prozent als Theologische Referentin bei der Württembergischen Bibelgesellschaft. In ihrer Freizeit reist die 59-Jährige gern, liest mit großer Freude und mag Spaziergänge.

Oliver Hoesch                                                
Sprecher der Landeskirche