Finanzierung für Evangelische Beratungsstelle von Schwangeren gesichert

EFW begrüßen die Entscheidung der Landessynode

Die Evangelische Landessynode hat sich in ihrer Sommersitzung für eine Verstetigung der Beratungsarbeit der Fachstelle für Information, Aufklärung, Beratung zu Pränataldiagnostik und Reproduktionsmedizin (PUA) unter Trägerschaft der Diakonie entschieden. 

EFW-Geschäftsführerin Dina Maria Dierssen begrüßt diese Entscheidung: „Schwangere Frauen und Eltern, die sich ein Kind wünschen, stehen oft vor großen Herausforderungen. Sie brauchen eine fachlich kompetente und emotional nahe Beratung. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Fachstelle dauerhaft arbeiten kann.“ Die Fachstelle sei auch wichtig, um gesellschaftliche Aufklärung zu betreiben und um ethische Diskurse zu führen. Als Fachstelle für „Information und Aufklärung“ betreibt sie außerdem verbands- und fachpolitische Öffentlichkeitsarbeit zu den beiden Themenbereichen und Beratung für Fachkräfte z.B. in der Beratung und Seelsorge.

Menschen mit Kinderwunsch, Schwangere und werdende Elternteile benötigen eine solide, interessensungebundene Aufklärung rund um die vielfältigen Fragestellungen einer medizintechnisch unterstützten und begleiteten Elternschaft. Die Möglichkeiten, schwanger zu werden, sind mit sehr unterschiedlichen Implikationen und Konsequenzen für Kind und werdende Eltern verbunden. Die Arbeit der Fachstelle leistet hier einen wesentlichen Beitrag in der Beratung und Begleitung der Eltern.


Die Evangelischen Frauen in Württemberg und die Fachstelle PUA veranstalten seit einigen Jahren gemeinsame einen Gottesdienst für schwangere Frauen und ihre Familien und sind im „Netzwerk Frauengesundheit“ der EFW miteinander verbunden.