Themen zu Theologie und Glaube//

Die Landesfrauenpfarrerin und die Referentinnen der Geschäftsstelle kommen gerne zu Ihnen vor Ort mit den unten aufgeführten Themen. Im Regelfall entstehen Ihnen dafür keine Kosten.

Worte finden für den Glauben

PSALMEN AUS FRAUENPERSPEKTIVE

In meinen Vortrag werfen wir gemeinsam einen Blick auf die biblischen Psalmen und ihre Theologie. Darüber hinaus fragen wir: Welche Worte finden Frauen heute für ihren Glauben? Mit welchen Worten bringen sie das, was sie bewegt und beschäftigt vor Gott? Hierzu werde ich Ihnen auf der Grundlage unseres neu erschienenen Frauen-Psalmen-Buches einige moderne Frauenpsalmen und Bilder vorstellen. Je nach Wunsch und Zeit kann sich daran auch die Einladung anschließen, selbst kreativ zu werden.

Wunderbar geschaffen?

EIN BLICK AUF UNSEREN KÖRPER AUS BIBLISCHER PERSPEKTIVE

Oft ist die individuelle Wahrnehmung des Körpers getrübt durch gesellschaftliche (Ideal-)Bilder, die uns zuerst das sehen lassen, was nicht dem Ideal entspricht. Wie sieht es aus, wenn wir uns einmal die "biblische Brille" aufsetzen? Erstaunlich, wie differenziert der Körper dort in seinen unterschiedlichen Dimensionen und Bestandteilen beschrieben und gewürdigt wird. Kann diese Perspektive gerade uns Frauen zu einen wertschätzenden Umgang mit unserem Körper inspirieren?

KRAFT UND WÜRDE SIND IHR GEWAND UND SIE LACHT DES KOMMENDEN TAGES

(SPRÜCHE 31, 25)

Immer wieder kommen Frauen in all den Herausforderungen ihres Alltags an die Grenzen ihrer Kraft. Die Sorge für andere steht oft im Mittelpunkt, für eine gute Selbstsorge fehlen Zeit und Energie. Frauen sind es gewohnt, ihre Bedürfnisse hintenan zu stellen. »Wie lange noch schenkst du allen anderen Deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber?«, so schrieb Bernhard von Clairvaux schon im 12. Jahrhundert und weist gerade kirchliche Mitarbeitende darauf hin, dass Sorge für andere und Selbstfürsorge zusammengehören. Was kann uns Frauen helfen, mit unseren Kräften besser hauszuhalten, die innere Balance besser im Blick zu behalten, um gestärkt und vielleicht sogar mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen dem entgegenzusehen, was auf uns zukommt? In diesem Vortrag verbinde ich Erkenntnisse der sogenannten Resilienzforschung und Anregungen, die uns biblische Texte und Frauen der Bibel geben können.

Kultur und Organisation des Weltgebetstags

Jedes Jahr lassen sich unzählige Frauen darauf ein, mit Begeisterung, Glaubenskraft, Mut und Überzeugung aus einem vorgegebenen Text einen lebendigen Gottesdienst zu gestalten. Der Weltgebetstag lebt von den Frauen an der Basis und wird getragen von gewachsenen Strukturen. Wie entsteht die Gottesdienstordnung des Weltgebetstages? Wie werden Länder und Themen ausgewählt? Was sind die Aufgaben des Deutschen und des Internationalen Weltgebetstags-Komitees? Hier erhalten Sie aus erster Hand einen Einblick in die deutsche und internationale Weltgebetstag-Arbeit.


Referentin: Lore Raudonat

Weltgebetstag und Ökumene, Telefon 0711 22 93 63-225

Themen zu Spiritualität und Frauenalltag//

Die Referentinnen der Geschäftsstelle kommen gerne zu Ihnen vor Ort mit den unten aufgeführten Themen. Im Regelfall entstehen Ihnen dafür keine Kosten.

Kraft und Würde sind ihr Gewand und sie lacht des kommenden Tages (Sprüche 31, 25)

Immer wieder kommen Frauen in all den Herausforderungen ihres Alltags an die Grenzen ihrer Kraft. Die Sorge für andere steht oft im Mittelpunkt, für eine gute Selbstsorge fehlen Zeit und Energie. Frauen sind es gewohnt, ihre Bedürfnisse hintenan zu stellen. »Wie lange noch schenkst du allen anderen Deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber?«, so schrieb Bernhard von Clairvaux schon im 12. Jahrhundert und weist gerade kirchliche Mitarbeitende darauf hin, dass Sorge für andere und Selbstfürsorge zusammengehören. Was kann uns Frauen helfen, mit unseren Kräften besser hauszuhalten, die innere Balance besser im Blick zu behalten, um gestärkt und vielleicht sogar mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen dem entgegenzusehen, was auf uns zukommt? In diesem Vortrag verbinde ich Erkenntnisse der sogenannten Resilienzforschung und Anregungen, die uns biblische Texte und Frauen der Bibel geben können.

Mutter sein in einer sich wandelnden Gesellschaft

Mutterschaft wird schon in der Bibel aus sehr unterschiedlichen Perspektiven und mit sehr unterschiedlichen Bewertungen betrachtet. Frauen im Alten Testament wurden jedenfalls vor allem als Mütter gesehen. In unserer westlichen Gesellschaft hat sich das Bild von Müttern stark gewandelt. Mit diesem Wandel haben Mütter Freiheiten gewonnen, sind aber auch zunehmendem Druck ausgesetzt. Auch die Situation der Frauen, die ungewollt oder bewusst kinderlos sind, wird im Vortrag in den Blick genommen.

Älter werden

Wir alle werden älter. Die Frage ist, wie wir unser Älterwerden gestalten wollen und welche Optionen wir dafür haben. Angefangen bei unseren eigenen Schwierigkeiten mit unserem Alter über gesellschaftliche Erwartungshaltung bis zu politischen Rahmenbedingungen beeinflussen viele Faktoren, ob wir in Würde altern können oder nicht. Im Vortrag mit gegenseitigem Austausch werden persönlichen Fragen angesprochen, aber auch der Blick auf politische und gesellschaftliche Voraussetzungen gerichtet.

Themen zu Frauen und Kirche in der Gesellschaft//

Die Referentinnen der Geschäftsstelle kommen gerne zu Ihnen vor Ort mit den unten aufgeführten Themen. Im Regelfall entstehen Ihnen dafür keine Kosten.

TOP GIRLS?

BIBEL, ALLTAG, POLITIK: DIE FRAU MIT DEM BADE AUSSCHÜTTEN

Die Politik hat Geschlecht und Sexualität als Themen neu entdeckt. Aber passt das zu dem, wie ich mein Leben erlebe? Ist wirklich alles easy heute? Dieses Thema lädt ein, sich selbst als Frau in verschiedenen Beziehungen zu reflektieren: als Partnerin, als Mutter, als Tochter, als Berufstätige, Familienfrau, Ehrenamtliche. Es lädt ein, sich mit biblischen Hintergründen und Erlebtem auseinander zu setzen und eigene Erfahrungen in Beziehung zu setzen mit Frauenrecht und –politik.

Referentin: DINA MARIA DIERSSEN

Geschäftsführerin EFW, Telefon 0711 229363-220, dina.maria.dierssen(at)elk-wue.de

FRAUENSCHICKSALE VON DER REFORMATION BIS HEUTE

STADTSPAZIERGANG STUTTGART

An sieben Stationen werden Frauen aus unterschiedlichen Epochen vorgestellt, von Margarete und Katharina Brenz bis Gudrun Ensslin. Dauer: ca. 1,5 Stunden, davon reine Gehzeit 35 Minuten, barrierefrei. Der Stadtspaziergang kann für Frauengruppen mit individuellen Terminen angefragt werden.

Referentin:
BÄRBEL HAUG, Theologin
MARLiSE WALZ, Historikerin, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen EFW

Kontakt und Anfrage über efw-anmeldungen(at)elk-wue.de oder unter Telefon 0711 229363-220

WELTGEBETSTAG IN BEWEGUNG

WORKSHOP: MITMACHEN — WEITERDENKEN — BEGEISTERN

Für WGT-Teams, die Ökumene bewegen wollen, bietet dieser Workshop Impulse für das Engagement vor Ort. Losgelöst von den konkreten Vorbereitungen für den jährlichen Weltgebetstag wollen wir Erfahrungen austauschen, gute Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit sammeln, uns Mut und Lust zum Experimentieren machen, denn der Weltgebetstag ist (in) Bewegung! Und jede Tradition braucht Pflege, damit sie lebendig bleibt und Frauen von heute anspricht und begeistert.

Referentin: LORE RAUDONAT

Weltgebetstag/Ökumene/Internationales, EFW, Telefon 0711 229363-225, lore.raudonat(at)elk-wue.de

Treffpunkt: Dorflinde - vom Zusammenleben im Dorf

Das Leben auf dem Land übt heute wieder zunehmend Faszination aus. Was bewegt Menschen, auf’s Land zu ziehen? Entspricht das Landleben den Erwartungen? Welche Lebensqualität gilt es in Zeiten von Umbrüchen zu erhalten oder zu gestalten? Wie kann das Zusammenleben gelingend gestaltet werden? Die Dorflinde ist Sinnbild der dörflichen Gemeinschaft. In dem Vortrag geht es um einen Abriss der Dorfentwicklung, Aspekte von gelingendem Zusammenleben und Ideen für die eigene Auseinandersetzung vor Ort. Das Thema kann als Vortrag oder als Workshop abgerufen werden.

 

Vielfalt bereichtert - Fortbildung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, die eigene Haltung zu reflektieren, die Wahrnehmung zu schärfen und interkulturelle Kompetenzen zu stärken. Eingeladen sind Frauen, die sich vor Ort in der Flüchtlingsarbeit engagieren wollen (z.B. Teams aus den Bezirksgruppen und aus dem Weltgebetstag, Mutter-Kind-Gruppen, Frauenfrühstück, Frauenkreise, Kirchengemeinderätinnen).
Interkulturelle Orientierung beschreibt eine Haltung, die Unterschiede anerkennt und zum Ziel hat, alle Menschen am gesellschaftlichen Gestaltungsprozess zu beteiligen. Diese abrufbare Veranstaltung kann als halbtägige oder ganztägige Fortbildung nach Ihren Bedürfnissen konzipiert werden. Bei Interesse unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung.
Kooperation mit Inge Mugler und Jana Mokali, Fachstelle für Interkulturelle
Orientierung der Diakonie Württemberg

Referentin: Lore Raudonat

Telefon 0711 22 93 63-220

Unser täglich Brot - Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ein ethisches Problem, sondern auch vermeidbar. Allein in Deutschland verschwinden jährlich 11 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Jedes achte Lebensmittel wird weggeworfen. Angesicht des Hungers in der Welt, der weltweiten Preissteigerung für Nahrungsmittel, der Auswirkungen von alternativer Energiegewinnung (Agrosprit) und von Landgrabbing müssen wir umdenken. Lebensmittel sind unser Mittel zum Leben – sie sind mehr wert, als das Preisschild aussagt. Information und gemeinsames Erarbeiten von Vermeidungsstrategien sowie Tipps für Einkauf und Lagerung, gemäß dem Motto der Initiative »Zu gut für die Tonne!« des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz.

 

Kampagne für faire Kleidung

Kann denn Mode Sünde sein? Welchen Weg durchlaufen unsere Kleider von der Produktion über den Transportweg bis zum Verkauf? Ist Bio besser, stecken in »Bio-Textilien« weniger schädliche Chemikalien? Und welcher Weg der Entsorgung ist der »richtige«? Diesen Fragen geht unsere Referentin, die auch in der Kampagne für Saubere Kleidung stark engagiert ist, gemeinsam mit Ihnen auf den Grund.

Gastreferentin: Kinga von Gyökössy-Rudersdorf, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Evangelischen Frauen in Württemberg