Die evangelischen Frauen gut für die Zukunft aufstellen - Hauptversammlung der EFW wählt neues Präsidium

Esslingen, 24. Juni – Die Hauptversammlung der Evangelischen Frauen in Württemberg (EFW) hat am Freitag ein neues Präsidium gewählt. Die langjährige Präsidiumsvorsitzende Beate Breithaupt ist mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre in ihrem Amt bestätigt worden. Zur Seite steht ihr die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Zirngibl. Als Beisitzerinnen wurden Gabriele Arnold, Irmhild Butler-Klose, Gudrun Keller-Fahlbusch, Martina Schmitz und Dr. Alexandra Wörn gewählt. „Auf das neue Präsidium warten spannende Aufgaben“, so Beate Breithaupt, die sich für das in sie gesetzte Vertrauen bedankte. „Ich freue mich darauf, mit den neu und wieder gewählten Kolleginnen die Frauenarbeit in Württemberg weiter zu gestalten.“ Sie dankte auch den vielen ehrenamtlich täti-gen Frauen, die vor Ort Angebote für Frauen durchführen sowie den Mitgliedsverbänden für die gute Zusammenarbeit.
Inhaltlich stehen die Hauptversammlung und das Forum am Samstag unter dem Thema „Psalmen selber schreiben.“ Anlässlich des Reformationsjubiläums soll ein „Frauen-Psalmen-Buch“ entstehen. Das Buch fasst von Frauen geschriebene Psalmen zusammen und knüpft damit an eine lange Gebetstradition an. „Es soll als Schatz von Frauengebeten dem persönlichen und gemeinsamen Gebrauch dienen“, so der Wunsch der Landesfrauenpfarrerin Eva Bachteler.

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Evangelische Frauen in Württemberg entsetzt über Entscheidung in Lettland

EFW und Konvent Evangelischer Theologinnen in Württemberg

 

Unaufgebbar: Frauenordination ist Teil der reformatorischen Botschaft

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Lettlands hat auf ihrer Synode im Juni

beschlossen, dass Frauen keine Pfarrerinnen mehr werden dürfen.

 

Nachdem über 80% der Kirchen im Lutherischen Weltbund die Frauenordination als Teil des Priestertums aller Getauften in ihr Kirchenverständnis aufgenommen haben, sind Tendenzen und Entscheidungen einer rückwärtsgewandten und Frauen diskriminierenden Kirchenpolitik im modernen demokratischen Europa als erschreckend zu betrachten. Die Entscheidung der lettischen Kirche wendet sich nicht nur gegen die bereits ordinierten Theologinnen, sondern auch gegen Frauen als Kirchenmitglieder und Kirchengemeinden als soziale Glaubensgemeinschaften, die in ihren Seelsorgemöglichkeiten, Wahl-, Entscheidungs- und Gestaltungsfreitheit damit klare Einschränkung erfahren.

 

Solche Entscheidungen machen bewusst, wie wichtig es ist, im Rahmen offizieller kirchlich-diakonischer Begegnungen die Frage des Geschlechterverhältnisses zu berücksichtigen und zu thematisieren.

 

Die Evangelischen Frauen in Württemberg halten es für dringend geboten, auf der Ebene der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zu bewerten, welche Begründungszusammenhänge und Entscheidungsformen zu solchen Überlegungen und Entscheidungen führen.

 

Wir verweisen desweiteren auf die Pressemitteilung der Evang. Frauen in Deutschland.

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Arbeit mit geflüchteten Frauen in Kirchengemeinden - Fortbildung vor Ort

„Respekt vor der Individualität des Einzelnen! Mir ist heute wieder deutlich geworden, dass jede und jeder mit Fremdheit anders umgeht, umgehen darf.“ So das Fazit einer der 35 Teilnehmerinnen, die kürzlich an der Auftaktveranstaltung „Verschiedenheit bereichert!? Fortbildung zu interkultureller Orientierung“ in Stuttgart teilgenommen hat.

Frau Jana Mokali, Fachstelle Interkulturelle Orientierung der Diakonie Württemberg, zeigte in einem erhellenden Überblick die Reaktionen von Politik und Gesellschaft auf die Migrationsbewegungen nach Deutschland der letzten Jahrzehnte auf und stellte die gegenwärtige Situation in einen größeren Zusammenhang.

Hauptamtliche und Ehrenamtliche, mit oder ohne praktische Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit, aus der Nähe von Stuttgart und bis von Biberach, im Engagement mit Mutter-Kind-Treffs und verschiedenen Frauengruppen – so vielfältig und verschieden die Teilnehmerinnen, so bunt war das Programm des Nachmittags. Beim Rollenspiel unter Anleitung von Frau Inge Mugler, Fachreferentin Interkulturelle Orientierung,  wurde uns allen deutlich, dass unsere eigene Einstellung und Haltung zu Fremdheitserfahrungen unseren Umgang mit geflüchteten Menschen bestimmt.

Wie gehen wir mit der Spannung zwischen Toleranz und Anpassung um? Wo liegt die Grenze zwischen Kulturgepflogenheiten und Unhöflichkeit? Dies waren nur zwei von vielen Fragen, die es zu diskutieren, für sich zu klären und im Austausch miteinander fruchtbar zu machen gilt.

Wir freuen uns auf eine Folgeveranstaltung im nächsten Jahr, die den Rahmen für einen Austausch über gelungene Beispiele in der Arbeit mit und für geflüchtete Menschen, im Besonderen mit Frauen,  bieten kann.

Fortbildung bei Ihnen vor Ort

Wir kommen gerne zu Ihnen in die Gemeinde oder in den Bezirk. Auf die eigene Situation am Ort oder Bezirk abgestimmt, mit weiteren kreativen und informativen Modulen erweitert, kann diese Fortbildung bei EFW abgerufen werden, Termine mit der Fachstelle Interkulturelle Orientierung der Diakonie Württemberg abgestimmt und auf Wunsch mit Unterstützung von EFW organisiert werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Kontakt: Lore Raudonat und Martina Liebendörfer, lore.raudonat@elk-wue.de martina.liebendoerfer@elk-wue.de

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Jahresprogramm EFW 2016

Mit dem Jahresprogramm der Evangelischen Frauen in Württemberg 2016 laden wir Frauen ein, sich in vielfältigen Kursen und Bildungsangeboten mit Glaubens- und Lebensfragen auseinanderzusetzen. Für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen in der Frauenarbeit von Kirchengemeinden und -bezirken finden Sie aktuelle Fortbildungsangebote.
Hier können Sie das Jahresprogramm herunterladen.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und schicken Ihnen gerne Exemplare des Programms zu: efw[at]elk-wue.de.

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Evangelische Frauen in Württemberg (EFW) - Wir über uns

Evangelische Frauen sind vielfältig aktiv: als Ehren- und Hauptamtliche, in Gemeinde und Verband, in Kirche und Diakonie und in der Gesellschaft. Das landeskirchliche Werk „Evangelische Frauen in Württemberg“ (EFW) bündelt dieses Engagement.  Die EFW-Landesstelle versteht sich landeskirchenweit als Servicestelle für die Arbeit von und mit Frauen und ihren Organisationen und unterstützt Sie gerne. Wir beschäftigen uns aus Frauensicht mit Glaubens- und Lebensfragen und wirken als Interessensvertretung evangelischer Frauen an der Gestaltung von Kirche, Diakonie und Gesellschaft mit.

Wir laden Frauen ein, sich selbst und einander zu begegnen, sich neugierig, mitteilend und kontrovers mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen und  sich mit uns kirchen- und gesellschaftspolitisch für gelingendes Leben zu engagieren. Unsere diakonischen Arbeitsfelder der Müttergenesung und Familienpflege richten sich insbesondere an junge Familienfrauen, die aus verschiedenen Gründen Unterstützung benötigen.

Mit unserer Frauenbildungsarbeit laden wir ein zum Sehen, Hören und Reden rund um Bibel, Glauben und Lebensfragen ein und bieten Fortbildungen für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen.

Unsere Angebote richten sich grundsätzlich an alle Frauen unserer Landeskirche. Darüber hinaus gibt es spezielle Angebote für ehrenamtlich in Frauengruppen engagierte Frauen und Mitarbeiterinnen in den Bezirksarbeitskreisen Frauen.

Evangelische Frauen in Württemberg verstehen sich zudem als solidarische Gemeinschaft. Teilen auch Sie: über das jährliche Projekt des EFW-Solidaritäts-€uros oder dem Fonds „Frauen für Frauen“, mit dem wir Frauen in schwieriger finanzieller Situation die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ermöglichen wollen.

Das aktuelle Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.

Es sind noch einige Plätze frei:

Ökumenische Weltgebetstagswerkstatt Philippinen 2017 „Was ist denn fair?“
Freitag 14. 10. 2016, 14:00 Uhr bis Sonntag 16. 10. 2016,
nach dem Mittagessen im Evangelisch-methodistischen Bildungs- und Begegnungszentrum e.V., Stuttgart-Giebel
Eingeladen sind vor allem Frauen, die für ihren Bezirk/Dekanat eine WGT-Veranstaltung durchführen und/oder bei den regionalen Vorbereitungstagen mitarbeiten.
Anmeldung nur schriftlich bis spätestens
09. 09. 2016 mit anhängendem Formular zum Ausdrucken (das auch nähere Informationen enthält) per Post:  
Weltgebetstag,  Frau Klinke,  Postfach 10 13 52,  70012 Stuttgart, oder per E-Mail:  efw-anmeldungen[at]elk-wue.de

 

 

Studientag Kleinkinder begegnen dem Thema Tod, Reutlingen 24.9.

Bei diesem Studientag geben Experten Inputs und in Workshops werden Fragen vertieft. Wie gehen Kinder mit dem Thema Tod um? Wie kann man betroffenen Familien unterstützen? Welches Wissen hilft im Umgang mit dem Thema?
Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

 

 

Retraite - Stille Tage für Frauen, 10.-13.11. bei Basel

Besonders Frauen sind es heute gewohnt, für die eigenen Bedürfnisse und die der anderen Sorge zu tragen. Jede scheint in unserer Gesellschaft in hohem
Maße für das Gelingen ihres Lebens selbst verantwortlich zu sein.
Wir laden mit diesen Tagen der Stille und des Schweigens dazu ein, diese Haltung auch im Blick auf unser Glaubensleben zu hinterfragen.
Was geschieht, wenn wir uns auf die Begegnung mit Gott und biblischen Texten einlassen? Wie verändert sich der Blick auf das, was wir haben und was uns geschenkt wird, wenn wir uns der Stille und dem Schweigen überlassen?
Herzliche Einladung, sich eine Auszeit aus dem Alltag zu nehmen und sich ins Geschehenlassen einzuüben.
Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Praxistage für Frauen in Kirchengemeinde und -bezirk

Alle Frauen, die sich für die Frauenarbeit vor Ort engagieren, sind herzlich zu unseren EFW-Praxistagen eingeladen.  Inhaltlich wird es um Grenzen gehen – Erfahrungen mit und an Grenzen, den Wert von Grenzen
und die Notwendigkeit, immer wieder Grenzen zu setzen.
Die neue EFW-Themenmappe „grenz-wertig“, die an den Praxistagen vorgestellt wird, bietet vielfältige Impulse, diesen Themenbereich aufzunehmen und zu gestalten. In gewohnter Weise werden wir Ihnen kreative und praxistaugliche
Umsetzungsideen mit auf den Weg geben. Die Informations- und Austauschrunde steht dieses Mal ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit.
Nähere Informationen und Termine finden Sie in unserem Flyer.

Workshop Frauenrollen im Wechsel, 14.11., Stuttgart

Die Biografien von Frauen weisen heute eine Vielfalt von Rollen auf: ob als Freundin, Ehefrau oder Witwe, Oma oder Erwerbstätige, Geliebte oder Mutter, pflegende Angehörige … Frauen sind herausgefordert, ihre Rollen so zu gestalten, dass
sie zu ihrem jeweiligen Lebensentwurf passen. Manche Rollen sind gesellschaftlich zugeschrieben, andere selbst gewählt – manche kommen ganz unvermittelt, andere sind eher vorhersehbar. Immer wieder geht es darum, mit den Rollen zu
jonglieren, um im Gleichgewicht zu bleiben.
Im Fokus des Workshops stehen folgende Fragen:
• Welche Rollen habe ich derzeit?
• Wie will ich sie ausfüllen?
• Wieviel Raum will ich ihnen geben?
Ziel dieser Veranstaltung ist es, mehr Klarheit über das eigene Rollenrepertoire zu gewinnen.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.