Debt20-Kampagne: EFW unterstützt Forderung nach Entschuldung
Im Vorfeld des G20-Gipfels im Juli 2017, bei dem sich die 20 wirtschaftsstärksten Länder der Welt treffen, haben über die Kampagne „debt20“ mehr als 180 Organisationen an die Bundesregierung appelliert, das Thema der Entschuldung von Entwicklungsländern auf die Tagesordnung des Treffens setzen zu lassen. Eine dieser Organisationen waren die Ev. Frauen in Württemberg.
Wichtig ist das für uns in der Frauenarbeit insbesondere, weil Schulden Entwicklung hemmen und verhindern. Damit bleiben Entwicklungsländer arm und unterentwickelt. In den letzten Jahren warnen immer mehr Stimmen vor einer erneuten Schuldenkrise in Entwicklungs- und Schwellenländern, darunter der IWF (Internationaler Währungsfond). Unter der Armut in den Ländern leiden insbesondere Frauen: Frauen erbringen den größten Teil der Arbeitsleistung, erhalten aber nur ein Zehntel des Welteinkommen und besitzen nur ein Hundertstel des Welteigentums (vgl.: <link http: armut.de aspekte-der-armut_armut-ist-weiblich.php>
armut.de/aspekte-der-armut_armut-ist-weiblich.php). Deshalb ist es EFW ein besonderes Anliegen, die debt20-Kampagne zu stützen und damit auch Frauen und Mädchen beizustehen. In Kooperation mit über 180 weiteren Organisationen konnte ein deutliches Signal an die Bundesregierung gesandt werden.