Gäste aus Mosambik - Mangelernährung bedroht insbesondere Frauen und Kinder
Helena Novaela und Manuel Muinde aus Mosambik waren zwischen dem 24. und dem 28. November zu Gast bei den EFW. Sie hielten Vorträge zu erfolgreichen Landwirtschaftsprojekten in verschiedenen Kooperativen. OLIPA-ODES, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, ist Träger des Projekts.
Manuel Muinde als einer der Organisatoren des Projekts und Helena Novaela als Präsidentin der Frauenkooperative aus Nairopi stellten ihre Arbeit bei EFW vor. Sie besuchten eine Veranstaltung in Backnang und eine Verbandssitzung in Stuttgart. Aus Backnang haben das Evangelische Bauernwerk in Württemberg und die Bezirksarbeitskreise eingeladen. In Stuttgart tagte der gemeinsame Fachausschuss Verbände und Gemeinde.
Helena Novaela als Vorsitzende einer Frauenkooperative berichtet von ihren Erfahrungen mit dem Erdnussanbau. Erdnüsse sind als Anbauprodukt ausgewählt worden, weil sie gut zu vermarkten sind, aber auch einen guten Nährwert besitzen. Damit lohnt sich der Anbau wirtschaftlich und in Hinblick auf eine bessere Ernährung. Die Frauen als Ernährerinnen kümmern sich ohne Hilfe um den Erdnussanbau. Die Kooperative existiert seit 2009 und ist autonom. Ihr Saatgut produzieren sie selbst, der Anbau erfolgt organisch.
Überschüsse werden für Gemeinschaftsanschaffungen gespart. Außerdem können die Frauen davon Krankenversicherungen, Bestattungen und Schulgebühren bezahlen. Dadurch wird die Unabhängigkeit der Frauen gestärkt. Die Kooperative ermöglicht ihnen freie Entfaltung und ihren Kinder den Schulbesuch.
Die Frauen im ländlichen Raum haben oft keine oder eine schlechte Ausbildung. Manuel Minde berichtet von den OLIPA-Schulungen. Hier hören die Frauen von Businesspläne, Struktur, Rechnungswesen, Vertragsrecht und Verkaufsstrategien. OLIPA unterstützt die Frauengruppen bei Planungen, vergibt Kredite und berät während Verkaufsverhandlungen.
Mehr zur 58. Aktion von Brot für die Welt finden Sie unter: <link https: www.brot-fuer-die-welt.de gemeinden satt-ist-nicht-genug>
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